Jugendwerkstatt

Die Jugendwerkstatt bietet jungen Menschen die Möglichkeit der persönlichen Stabilisierung im Zusammenhang mit berufsqualifizierenden Tätigkeiten. Das Ziel ist es, die Jugendlichen zu mobilisieren und für eine Tätigkeit zu interessieren sowie sie zu befähigen, die Grundlagen des Berufsalltags kennen zu lernen und zu beachten. 

In der Jugendwerkstatt werden die Jugendlichen nach ihrer persönlichen Situation gefördert und bei der Bewältigung ihrer Probleme sowie bei der Entwicklung einer Lebens- und Berufsperspektive unterstützt. 

Durch die sozialpädagogische Begleitung ist eine Einzelfallbetreuung und die Lösung spezifischer Probleme jederzeit möglich. 


Das Projekt wird durch die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) durch Mittel des Europäischen Sozialfonds und Landesmittel im Rahmen der Richtlinie "Jugendwerkstätten und Pro-Aktiv-Centren" gefördert und in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Leer, Zentrum für Arbeit-Jobcenter durchgeführt.

Pro-Aktiv-Center

Das Ziel des Pro-Aktiv-Center ist die dauerhafte Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit. Dieses soll erreicht werden, indem jungen Menschen

  • die schulische Probleme haben,
  • die keinen Schulabschluss erreichen,
  • die Probleme haben, nach der Schule einen Einstieg, z.B. in Ausbildung, zu finden,
  • die keine berufliche Perspektive haben,

Angebote gemacht werden, die sie bei der Bewältigung dieser Probleme unterstützen sollen und können.

Das Projekt wird durch die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) durch Mittel des Europäischen Sozialfonds und Landesmittel im Rahmen der Richtlinie "Jugendwerkstätten und Pro-Aktiv-Centren" gefördert und in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Leer, Amt für Kinder, Jugend und Familie durchgeführt.

Ausbildungsperspektive

Das Projekt „Ausbildungsperspektive“ zielt darauf ab, Jugendliche bzw. junge Erwachsene ohne berufliche Erstausbildung, die ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und psychische Problematiken aufweisen, nachhaltig in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Projekt fokussiert dabei insbesondere die individuelle Stabilisierung der Teilnehmenden sowie den (Wieder-) Aufbau von beruflichen Grundfertigkeiten und Qualifikationen im gesamten Qualifizierungsportfolio der LeeWerk-WISA GmbH, z. B. Frisör und Kosmetik, Gastronomie und Küche, Farbe, Metall und Fahrzeugbau etc. Die Teilnahmedauer kann dabei für die Teilnehmenden max. 24 Monate betragen.


Das Projekt wird durch die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) durch Mittel des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) im Rahmen der Richtlinie "Innovative Bildungsprojekte der beruflichen Erstausbildung" gefördert.

Start Guides 

Integrationskompass StartGuides Leer


Für Zuwanderer*innen

  • Sie wünschen sich Unterstützung bei der Planung Ihrer beruflichen Zukunft?
  • Sie möchten in Deutschland gern an Ihre frühere Berufstätigkeit anknüpfen?
  • Sie kommen allein aber nicht weiter?


Unsere Angebote für Zuwanderer*innen

  • Hilfe bei der Suche nach Praktikum, Ausbildung oder Arbeitsplatz
  • Umfassende Beratung mit ausführlichen Gesprächen


Bei Bedarf Unterstützung bei der Kompetenzfeststellung zur Klärung beruflicher Optionen 

  • Unterstützung beim Erstellen oder Optimieren Ihrer Bewerbungen
  • Weiterleitung zu Netzwerkpartnern (z. B. Anerkennungsberatung, Sozialberatung)


Für Arbeitgeber*innen

  • Sie können sich vorstellen, Migranten in Ihrer Firma zu beschäftigen?
  • Sie wünschen sich Unterstützung bei der Klärung rechtlicher Fragestellungen?
  • Sie befürchten Probleme bei der Integration von Migranten in den Betrieb?


Unsere Angebote für Arbeitgeber*innen

  • Persönliches Kennenlernen von motivierten mehrsprachigen Menschen mit Migrationshintergrund
  • Möglichkeit, Potentiale von zugewanderten Arbeitsuchenden zu erkennen und zu nutzen
  • Zugewinn von neuen Sichtweisen und Aspekten


Bei Bedarf stehen im Praktikumsverlauf die Ansprechpartnerinnen des Projekts StartGuides unterstützend zur Seite. 

Das Projekt "Start Guides" wird durch die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) im Rahmen der Richtline "Start Guides" aus Landesmitteln gefördert.

Frauen in der Arbeitswelt (FridA 3.0)

Das Ziel des Projekts ist es, langzeitarbeitslose Frauen (ab 25 Jahre) individuell zu fördern und zwar möglichst in existenzsichernde, sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse bzw. Berufsausbildungen oder durch die Zuführung zu weiteren fachlich qualifizierenden Maßnahmen (z.B. Pflegeassistenz, Produktionshelferin o.ä.), die auf eine direkte Integration in den 1. Arbeitsmarkt abzielen. 

Dabei wird insbesondere die vollständige Überwindung des Hilfebedarfs angestrebt und vermittelt, welche Beiträge hierzu die Teilnehmenden leisten können und sollen. 


Dieses Projekt wird im Auftrag des Landkreises Leer, Zentrum für Arbeit Leer - Jobcenter durchgeführt.

Fachstelle Europa

Eurodesk Leer

Die Fachstelle Europa ist die regionale Servicestelle von Eurodesk in Leer. 

Was ist Eurodesk? 

Eurodesk ist ein europäisches Jugendinformationsnetzwerk mit nationalen Koordinierungsstellen in 36 Ländern und über weiteren 1.000 regionalen Servicebüros. 


Das Eurodesk Büro in Leer wird im Auftrag des Landkreises Leer betrieben. 

Eurodesk Deutschland wird durch das EU Programm Erasmus+ sowie durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. 


Speziell die Zielgruppe der benachteiligten Jugendlichen und Erwachsenen erhalten durch die Fachstelle Europa u. a. die Möglichkeit, an Jugendbegegnungen, dem Förderprogramm Europäischer Freiwilligendienst (EFD) oder dem Europäischen Solidaritätskorps (ESK) teilzunehmen. Ziel ist es dabei, jedem Jugendlichen oder jungen Erwachsenen den persönlichen Bedürfnissen entsprechend einen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen. 


Neben der Beratung und Organisation von Auslandsaufenthalten für Jugendliche und junge Erwachsene wird die Fachstelle Europa ebenfalls für den Landkreis Leer nationale und internationale Vernetzungsarbeit vornehmen. Durch Kooperationen mit regionalen und europäischen Partnern soll langfristig die internationale Jugendarbeit im Landkreis Leer verstetigt werden. 

Aktivierung

Folgende Inhalte und Unterstützung bieten wir Ihnen an: 


Informationen zum Arbeitsmarkt 

Überblick über den aktuellen Arbeitsmarkt in der Region/bundesweit, ggf. europaweit sowie Ausblick auf künftige Entwicklungen unter Berücksichtigung des digitalen Wandels, z.B. in den Bereichen 

 

  • Industrie und Handwerk 
  •  Pflege 
  • Wirtschaft und Verwaltung 
  • Hotel- und Gaststätten 
  • Dienstleistung und Handel 

 

Analyse und Aufarbeitung Ihres Bewerberprofils 

 

  • Erhebung, Aufarbeitung und Aktualisierung Ihrer persönlichen und berufsrelevanten Daten 
  • Prüfung der Aktualität/Anerkennung von Zertifizierungen und Qualifikationen 
  • Identifizierung Ihrer berufsbezogenen Stärken und Feststellung weiterer Potenziale 
  • Feststellung Ihrer Eingliederungschancen auf dem Arbeitsmarkt 

 

Bewerbungscoaching und Unterstützung Ihrer Eigenbemühungen 

  • Analyse der bisherigen Bewerbungsbemühungen und der Bewerbungsunterlagen 
  • Analyse nicht erfolgreicher Bewerbungen und Vorstellungsgespräche 
  • Training des Bewerbungs- und Vorstellungsverhaltens unter Nutzung neuer Medien 
  • Steigerung der beruflichen Mobilität und Flexibilität 
  • Informationen über die Möglichkeiten IT-gestützter Bewerbungsformate 

 

Elemente der intensiven Aktivierung 

  • Gezielte Hilfestellung zur Beseitigung individueller Hemmnisse 
  • Gemeinsame Entwicklung Ihrer Selbstvermarktungsstrategien 
  • Training von Bewerbungs- und Vorstellungsverhalten 
  • Aufzeigen von Optimierungsmöglichkeiten 
  • Unterstützung beim Abbau individueller Vermittlungshemmnisse 


Das Projekt "Aktivierung" führen wir im Auftrag der Agentur für Arbeit Emden-Leer durch.

Berufsorientierungsprogramm

Das Berufsorientierungsprogramm fördert eine frühzeitig praxisorientierte Berufsorientierung von Schüler*innen. Weiterhin soll durch das Berufsorientierungsprogramm die Ausbildungsreife der Schüler*innen gestärkt werden. Dadurch soll u.a. der Übergang von der Schule in eine betriebliche Ausbildung erleichtert und die Zahl der Schulabbrecher verringert werden.


Inhalt des Berufsorientierungsprogramms ist die Durchführung einer Potenzialanalyse, in welcher die Schüler*innen zunächst ihre Neigungen und Kompetenzen feststellen. Danach haben sie während der Werkstatttage die Chance, zwei Wochen lang unterschiedliche Berufsfelder kennenzulernen.

Die Schüler*innen erhalten während der Berufsorientierungsmaßnahme nicht nur Einblicke in die Praxis, sondern sie bekommen auch Rückmeldungen von fachpraktischen und pädagogischen Fachkräften über ihr Verhalten und die Schlüsselkompetenzen, die sie während der Maßnahme zeigen.
 
Alle wichtigen Ergebnisse aus der Potenzialanalyse und den Werkstatttagen werden mit den Schüler*innen besprochen und schriftlich dokumentiert.
 
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit dem Programm zur Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten das Berufsorientierungsprogramm.